Italien Frühjahr 2026
a. 18.04. Wie bei den letzten Reisen hatte ich an den Tagen zuvor den Bus gewaschen und die ersten Sachen mit dem PKW ins Winterlager gebracht. Spät Nachmittags wurde getankt, der Reifendruck kontrolliert und der Bus auf den Parkplatz vor dem Tennisgelände gebracht. Mir war jedes Mal etwas unwohl dabei, seitdem vor Jahren dort der Bus angefahren worden war. Dennoch war es die einfache Lösung für den Start einer Reise, da unsere Wohnstraße eng ist und Parkplätze rar sind.
So. 19.04. Früh wurde gefrühstückt, die Fahrradtaschen waren mit den wertvollen Sachen gepackt und dann ging es mit den Rädern zum Bus. Tagesziel heute war Ansbach nahe Nürnberg. Lory hatte für die Reise Linsensuppe gekocht und eingefroren. Unterwegs tauschten wir nach dem Mittagessen die Plätze, Lory fand bald wieder Spaß am Fahren mit dem Tempomat. Ich lag hinten im Bett, konnte jedoch nicht schlafen, da ich hin und her gerollt wurde. Gegen 19 Uhr erreichten wir nach 553km den Stellplatz am Aquellabad in Ansbach (49°18’15.0″N 10°33’29.0″E). Wir stellten uns im neu erstellten Bereich des früheren Buswendeplatzes . Es waren dort neue Stromsäulen vorhanden, wir konnten uns installieren .Es war sonnig , wir packten die Stühle heraus. Die erste Reiseetappe war geschafft.
Mo. 20. 04. Wir hatten gut geschlafen, es war jedoch kühl und wir waren froh, die dicken Decken eingezogen zu haben. Lebensmittel hatten wir zu Hause eingekauft, so konnten wir geruhsam die Stadt besuchen. Inzwischen war die Sonne herausgekommen. Zuerst wurden im Brückencenter die Mails abgerufen und neue geschrieben. Danach fuhren wir durch die Stadt und fanden zu aller Letzt en das kleine Haus, in dem meine Tante und Oma gewohnt hatten, die wir in den 50er Jahren besucht hatten.
Die. 21.04. Weiter! Nach Tanken in Ansbach, besuchten wir das Outlet Village in Ingolstadt. Ich fand dort die lange gesuchte Teddy Fleece Jacke. Ziel des Tages war danach der SP Berghalde in Pensberg, südlich München, ein SP mit Elektrosäulen, groß, viel Platz und mit 10 € preiswert. ( 47°45’31″N,11°23’16″E) Es war kälter geworden, meine neue Jacke kam zum Einsatz.
Mi. 22.04. Es ging Italien entgegen. in Scharnitz, Österreich wurde für 1,95 € /l günstig getankt. Bei der Einfahrt nach Österreich genossen wir zum ersten Mal die neu erstandenen Maut Box, die oben an der Frontscheibe angebracht war. kein mühsames Halten und Aussteigen an den Mautstellen. Einzig ein Piep signalisierte, dass das Mautticket bezogen wurde. Einziger Nachteil war, dass die Frontverkleidung nicht mehr vollständig zugezogen werden konnte. Die Fahrt über den Brenner war mühsam, es gab viele Baustellen und viel LKW Verkehr. Erst nach 16 Uhr erreichten wir reichlich geschafft, aber bei Sonne den SP Area Soste Camper -Via Fersina in Trient. Das Tor war geschlossen und keine Reception in Sicht. Gottseidank ließ sich eine Tür öffnen, sodass Lory einen Womofahrer auf dem Platz nach einer Telefonnummer fragen konnte. Wenig später standen wir auf einem schönen Platz und konnten uns einrichten. (46°2’56″N,11°7’16″E)
Frei 24.04. .Nächstes Ziel war Modena. Wir kurvten, nachdem wir im Supermercado hier unsere Vorräte aufgefüllt hatten, lange in der Stadt umher, bis wir den CP International Modena gefunden hatten. Wir verzichteten auf den Besuch der Stadt, die wir von einer früheren Reise her kannten, sondern genossen die Sonne und das weite Gelände. (44°39’14″N,10°52’4″E)
So. 26.04. Weiter nach Ravenna. Auch hier kurvten wir lange herum, bis wir nicht weit von den historischen Bauten einen SP, eigentlich ein Parkplatz ohne Einrichtungen fanden. Lory suchte unter einem Baum Schatten und begann zu lesen. (44° 25′ 50.31″N, 12°12’34.17″E) Ich erkundete die Gegend
Mo. 27.5. Heute ging es in die Stadt. Lory hatte sich aus einem Führer eine Kirche mit schönen Mosaiken herausgesucht, die sie besuchen wollte. Die Fahrt in die Stadt ging trotz Baustellen mit Hilfe des Fahrrad Navis rasch vonstatten. Lory ging sofort zum Ticket Center und orientierte sich an den Eintrittspreisen. Mir war das Ganze nicht soviel wert, so verabredeten wir Treffpunkt und die Uhrzeit und trennten uns. Ich hatte übernommen, einen dringenden Brief zur Post zu bringen. Ich schlenderte also los und versuchte zunächst in einem Tabacci Geschäft eine Briefmarke zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Bei der Suche nach der Post fragte ich einen älteren Italiener nach dem Weg, der war froh, einige Brocken Deutsch anbringen zu können. Er klapperte mit mir mehrere Geschäfte ab, erfuhr dabei, wo es Briefmarken nicht gibt und zu aller Letzt wurde der Brief, richtig frankiert, in den Briefkasten geworfen. In den Augenblick rief Lory auf dem Handy an, sie wartete auf mich. Wir fanden uns, setzten uns auf einen Cappucino in eine Bar und danach ging es zurück zum Bus. Die Rückfahrt war für mich sehr beschwerlich, da ich ohne Motorunterstützung fahren musste. Meine Tacho blieb dunkel, ich vermutete, dass die Batterie leer war.
Die. 28.04. Weiter nach Süden, dem Gargano entgegen. Bis dahin war es in einem Rutsch zu weit, daher hatte ich als Tagesziel Ancona ausgewählt. Der 1. SP war umständlich anzufahren und wurde verworfen. Die Stadt liegt auf dem Berg und so nussten wir rauf und runter fahren, bis wir neben einem Einkaufszentrum einen großen SP fanden. Ich hoffte in diesem die Batterien zu finden. Es war inzwischen fast 20 Uhr und damit Beginn der Abendunterhaltung.
Mi. 29.04 Wir hatten ruhig geschlafen. Nach dem Frühstück gingen wir in das Einkaufszentrum, fanden dort Toiletten, aber nicht die Batterien. (43°33’06″N,13°30’52″E)
Auf der Hinfahrt zum SP hatte ich an der Straße einen Baumarkt gesehen, den wir dann anfuhren und dort fanden wir die Batterien und Sekundenkleber, denn mich nervten die wackelnden Handyhalterungen an den Fahrrädern.
Mi 29.04. Peschici und Vieste waren weit, es war in Ancona spät geworden, zumal wir noch im Supermercado eingekauft hatten. Wir fanden einen Großen freien Platz in Lido Riccio, vorher gab es aber eine große Aufregung, denn wir mussten unter der Bahnlinie hindurch, der Tunnel war mit 3 m Höhe angegeben und wir waren uns nicht sicher, wie hoch unser Bus ist, Lory ging also vor und ich fuhr im Schritttempo hinter her. Die Sorge war unberechtigt, denn bei der Durchfahrt waren noch gut 30 cm Platz nach oben. Wir stellten uns auf den Platz, Lory machte einen Spaziergang zum Strand, ich machte den Bus für den Abend fertig. (42°04’33″N, 1445’32″E)
30.04. Weiter ging es zum Gargano, ich war gespannt auf den CP in Peschici auf dem wir vor Jahren gewesen waren. Als wir in den Ort fuhren erkannten wir nichts wieder und den CP gab es nicht mehr. Enttäuscht fuhren wir weiter Richtung Vieste. Wir kamen in eine Berggegend mit 30 km nur Serpentinen. Meine Schulter begann vom vielen Lenken zu schmerzen, aber wir mussten weiter. Endlich öffnete sich die Landschaftund gegen 16 Uhr suchten wir einen CP, den uns Mein Freund Rüdiger empfohlen hatte. Wir fanden ihn sofort, jedoch war er verschlossen und öffnete erst am 01.05. solange wollten wir nicht warten und fuhren durch Vieste zum südlichen Ende der Strandstraße und fanden dort den geöffneten CP ‚Piccolo Paradiso‘. Bald kam der Besitzer, wir konnten uns installieren. Das Wetter hatte inzwischen umgeschlagen, es drohte zu regnen. (41°51’38.25″N,16°10’27″E)
01.05. Feiertag, dennoch wollten wir in den Ort. Zuerst setzte ich die Batterie in den Tacho, merkte jedoch, dass die leere Batterie nicht Ursache des Fehlers war. Beim Überprüfen des Rades fiel mir auf, dass die Zuleitung zum Tacho unterbrochen war. Ich zog daran und konnte den Stecker wieder in die Buchse stecken. Hurra, das war die Ursache. alles funktionierte wieder. Beschwingt fuhren wir in die Stadt. Es war heiß, der Sommer nahte. Die Stadt war voller Menschen. Wir umrundeten die Stadt . Im Hafen speisten wir vorzüglich in einem kleinen Restaurant. Vieste hat uns sehr gefallen und ist einen Besuch wert.
So. o3.05. Es ging weiter nach Ampulien. Ziel war Trani, wir hatten diesen Ort in einer Reisebeschreibung im Fernsehen gefunden. Der stellplatz, den wir gegen Mittag anfuhren sah nicht sehr einladend aus, hatte jedoch Elektro und war mit 20 € für italienische Verhältnisse preiswert. (41°16’54.5″N,16°24’35.72″E)
Mo. 04.05. Auf in den Ort, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Berühmt war das Castel del Monte.
. Wir schlenderten danach durch viele kleine Gassen und bewunderten die schön renovierten Gebäude. Trani war ein verkannter Ort. Zuletzt aßen wir etwas im Hafen.
Do. 07.05. Wir wollten in dieser Region unbedingt zwei Orte sehen, Alberbello und Matera. In Alberobello waren es die Trullis, die kegligen Steinhäuser. die wir sehen wollten. Wir waren recht früh in Alberobello, sahen einige Trullis, waren aber von dem Ort enttäuscht, da er sonst nichts außer den paar Trullis bot. Ich fotografierte einige Trullis, wir aßen zu Mittag und dann beschlossen wir weiter nach Matera zu fahren.
. Die Fahrt war mühsehlig, Landstraßen, das waren wir garnicht mehr gewohnt. Gegen 15 Uhr erreichten wir den SP Area Camper Matera und konnten uns installieren. (40°50’00″N,16°37’14″E)
Auf dem SP wurde ein Shuttle nach Matera angeboten. Wir waren gespannt, was uns erwartete.
Frei. 08.05. Der Shuttle Bus kam lud uns ein und bereits nach wenigen Minuten standen wir auf dem kleinen Platz vor dem Rathhaus . es waren nur wenige Schritte zur Aussichtsplatform, von der man ins weite Tal von Matera blicken konnte.
Was wir dort jedoch sahen, verschlug uns den Atem. auf dem ersten Blick waren es unzählige graue Häuser, die irgendwie an den Berg geklebt schienen. Auf zweitem Blick sah man dann Wege, Straßen und Gassen und alles war irgendwie geordnet. Matera ist eine der ältesten Orte der Welt und galt lange als der Schandfleck Italiens.
Wir stiegen die Treppen herab und besuchten den Ort. Von nahem waren es viele kleine graue Häuser, was wirkte war von oben die Gesamtheit.
Bald hatten wir müde und hatten genuggesehen. Wir kehrten zum Marktplatz zurück und genossen in der Abendsonne dort einen Kaffee. Der Shuttle Bus brachte uns bald zum SP zurück. Matera war eine Sehenswürdigkeit, die wir so schnell nicht vergessen.
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Sa. 09.05. Von nun an bewegten wir uns eigentlich wieder der Heimat entgegen. Bis Neapel war es zu weit, also suchte ich unterwegs einen Ort mit einem SP. Ich wählte Salerno, das lag am Meer, ich hoffte mal hineinspringen zu können. Es führt keine AB dorthin, nur Landstraßen. Unterwegs fanden wir eine ‚preiswerte‘ ( 2€ /l) Tankstelle. Es war heiß als wir den Platz mitten in der Stadt fanden und uns einrichteten. (40°39’57.28″N, 04°47’20.5″E) Während Lory im Schatten las, überquerte ich die Straße und schaute mir den Strand an. Es war niemand im Wasser, also war es wohl zu kalt. Somit verzichtete ich auch auf Schwimmen.
So. 10. 05. Wir überlegten, als nächstes den Campingplatz am Lago Bolsano anzulaufen, den wir vor Jahren mehrfach besucht hatten. Bis dahin war es wiederum in einer Tagesetappe zu weit, sodass ich einen SP auf halber Strecke suchte und in Bracciano am gleichnamigen See fand. Gegen Mittag erreichten wir den Ingresso Camper ‚Le Mimose, schön gelegen mitten im Grünen. (12°06’32″N, 12°10’47,5″E)
Mo. 11.05. Das Wetter war schön, wir hatten Zeit, also machten wir einen Sonnentag.
Die. 12.05. Das Dorf liegt oben auf dem Berg, wir beschlossen mit den e Bikes dieses einmal zu besuchen. Dank der Motorunterstützung ging das einfach vonstatten. Das Dorf bot nichts besonderes. In einem kleinen Supermercado wurden ein paar Sachen eingekauft und dann ging es wieder zurück zum Bus.
Mi. 14.05. Wir wollten aus Italien Wein mitnehmen, da bot sich Montefiascone in der Nähe an. wir waren vor Jahren schon einmal dort gewesen und ich erinnerte mich, dass man beim Weinladen kostenlos stehen konnte und dazu frei Strom bekam. Die wenigen Kilometer waren rasch geschafft und bald standen wir auf dem Platz neben der Cantina di Montefiascone. (42°31’59.7″N, 12°02’34″E)
Nach dem Einkauf von Wein machte Lory einen Spaziergang in das nahe Dorf, ich machte Archivarbeit und suchte den nächsten SP.
Frei. 15.05. Uns hatte Ravenna gut gefallen, daher wählten wir es erneut , jedoch nicht den Parkplatz, sondern den Agriturismo Bio Camping
Wir erreichten den im Grünen gelegenen Platz gegen 18 Uhr und richteten uns ein. (44°23’20″N,12°14’45″E)
So. 17.05. Wir hatten uns genug ausgeruht, heute ging es in die Stadt. Wir ließen uns durch Lory Fahrrad Navi lotsen. Dieses führte uns bald auf den Deich oberhalb der Autostraße. Das war zunächst recht komfortabel. Bevor es jedoch auf die Brücke über einen Kanal ging, wurde von uns Mut verlangt der Radweg ging steil hinunter und auf der anderen Seite steil herauf. Mit Speed fuhren wir hinunter, um dann mit letzter Mühe die Anhöhe zu erreichen Danach war alles einfach. Radwege führten uns zum zentralen Platz Piazza del Popolo. Wir besuchten die schöne Kathedrale und fanden dort witzigerweise eine fest installierte Krippe, im Mai!! Da es Mittag war und wir hungrig waren, setzten wir uns in die große Markthalle Mercato Coperto und aßen eine Kleinigkeit, schmeckte gut. Danach noch einen Cappuccino und dann konnten wir schon wieder heimwärts ‚radeln‘. Spannend war wieder die Tal und Bergfahrt auf dem Radweg. Zufrieden erreichten wir den Campingplatz und setzten uns in die Sonne, die noch recht kräftig schien. Wir genossen diese beschauliche Umgebung und beschlossen, ein paar Tage hier zu bleiben.
Do. 21.05. Es ging weiter der Heimat entgegen. Wir wählten Trient, da uns Stadt und der SP gut gefallen hatten. Wir erreichten diesen gegen 17 Uhr und setzten uns sofort in die Sonne. (46°2’56″N,11°7’16″E)
Frei. 22.05. Auf in die Stadt. Der 1. Teil der Strecke war uns wohlbekannt, dennoch verfuhren wir uns und erst nach mehrfachem Laden des Navi Apps gelangten wir zum Platz mit dem schönen Brunnen. Die Stadt war europäisch geschmückt. Wir trennten uns, da Lory etwas allein shoppen wollte. Ich suchte eine Bank, ich brauchte Bargeld und kaufte mir danach ein großes Eis. Mit Lory schlenderte ich danach die gleiche Straße noch mal entlang.. Nach 2 Cappuccini ging es dann zurück zum Bus, diesmal ohne Umwege. Wir luden sofort die Räder auf, um am nächsten Morgen weiter zu fahren.
Sa. 23.05. Entgegen meinen Befürchtungen ging die Fahrt über den Brenner ohne Staus vonstatten. In Innsbruck bogen wir nach Westen ab und erreichten den CP Eichenwald in Stams gegen 15 Uhr. Auf einem großen Wiesenplatz konnten wir uns bei strahlender Sonne niederlassen. Nachdem wir unsere Elektroleitung ausgelegt hatten bevölkerte sich der anfangs fast leere Platz. (47°16’29″N, 10°59’11.7″E)
So.24.05. Der CP war zwar schön, jedoch für längeren Aufenthalt zu teuer, daher beschlossen wir, weiter zu fahren und Österreich zu verlassen. Wir fuhren auf die Inntal Autobahn und kamen so zügig voran. Am frühen Nachmittag erreichten wir Lindau und glaubten dort am Bodensee einen offenen Campingplatz zu finden. Weit gefehlt. Uns empfing eine lange Warteschlange. Wir drehten um und fuhren nach Friedrichshafen. Dort am CP CAP- Rotach zunächst das gleiche Bild, alles voll. Die Womos standen auf dem Parkplatz vor dem CP. Wir hatten Glück, ein Platz wurde frei, wir reihten uns ein. Ich löste einen Parkschein, so konnten wir wenigstens eine Nacht bleiben. Der Parkscheinberechtigte außerdem zum Benutzen der Sanitäreinrichtungen auf dem CP. (47°38’60″N, 09°29’47″E)
Am Nachmittag ging ich zur Reception und konnte einen am nächsten Tag freigeworden Platz reservieren. Diesen belegten wir dann auch.
Ich zog meine Badehose an und glaubte, im Bodensee schwimmen zu können. Pleite , der Strand war lang und flach, außerdem matschig, so hakte ich das Schwimmen ab.
Die. 26.05. Unsere Lebensmittelvorräte gingen zur Neige, also fuhren wir mit den Rädern zum nahegelegenen Einkaufszentrum. Neben den Lebensmitteln kaufte ich mir ein T-Shirt, ich hatte meine Kleidung für den Urlaub zu knapp kalkuliert.
Do. 28.05 Wir hatten uns vorgenommen , ungefähr am 30.05. wieder zu Hause zu sein, so blieb also Zeit, unsere Freunde in Mannheim zu besuchen. Wir brauchten keinen CP zu suchen, denn wir konnten bei Ihnen am Straßenrand übernachten. Das Wetter schlug um, ein Gewitter brachte erhofften Regen.
Frei. 29.05. Der nächste Tag war wieder sonnig. Wir machten eine Radtour zum Neckar setzten mit einer Fähre über und aßen dort in einem malerischen Ort auch zu Mittag .
Sa. 30.05. Heute ging es Richtung Heimat. Das Wetter war bedeckt, also ideal zum Reisen. In Mannheim konnten wir noch preiswert tanken (185ct/l). Gegen 18 Uhr näherten wir uns Hannover und wir beschlossen hier einen SP zu suchen. Der erste, den wir fanden, war ein Parkplatz und sah nicht der vertrauenserweckend aus. In Hemmingen, an der Peripherie von Hannover fand ich einen CP am Arnumer See, das schien verheißungsvoll, war jedoch voll. Wir stellten uns davor auf die Straße und verbrachten eine ruhige Nacht. (52°18’06″N, 09°44’50″E)
So. 31.05. Die letzte Strecke nach Hause bewältigten wir locker. Bereits am frühen Nachmittag standen wir auf dem Parkplatz vor unserem Tennisgelände, luden unsere Fahrräder ab und brachten mit den Fahrradtaschen die wertvollen Sachen nach Haus. Dann konnten wir den Bus ins ‚Winterlager‘ fahren. Am frühen Abend machten wir es uns dann gemütlich . Eine Wundervolle Reise ging zu Ende. Gesamt 4212 km